Assistenzbeitrag der IV

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Häufige Fragen (FAQ)

Was ist ein Assistenzbeitrag?

Der Assistenzbeitrag ermöglicht den Bezügerinnen und Bezüger einer Hilflosenentschädigung, die auf regelmässige Hilfe angewiesen sind und zu Hause wohnen, eine oder mehrere Personen anzustellen, welche die erforderlichen Hilfeleistungen erbringen. Die IV bestimmt den jährlich  zugesprochenen Assistenzbeitrag sowie die Anzahl finanzierter Arbeitsstunden der Assistenzpersonen. Der Assistenzbeitrag soll ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu Hause fördern (ergänzend zur Hilflosenentschädigung).

Welche Assistenzleistungen entschädigt die IV nicht?

Assistenzleistungen von Organisationen (z.B. Spitex), von Familienangehörigen (direkt verwandte Personen sowie Lebenspartner) oder von Personen, die im gleichen Haushalt wohnen, werden von der Invalidenversicherung nicht entschädigt.

Wann endet der Anspruch auf Assistenzleistungen der IV?

Der Anspruch endet, sobald die Voraussetzungen nicht mehr erfüllt sind (z.B. beim Eintritt in ein Wohnheim) oder die versicherte Person stirbt. Beim Erreichen des Rentenalters kommt der Assistenzbeitrag der AHV zum Zuge, dabei gilt die Besitzstandgarantie.

Was sind die rechtlichen Grundlagen des Assistenzbeitrages der IV?

  • Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG) und die Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)
  • Kreisschreiben über den Assistenzbeitrag (KSAB)

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